BdV - Bund der Vertriebenen
BDV

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Dialog, Brückenbau und Verständigung – diese drei Kernthemen unserer Arbeit bestimmten auch den Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen, der im April in Berlin stattgefunden hat. Wie immer zeigte sich dort, wie wichtig der direkte Kontakt mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Akteuren im In- und Ausland ist.

 

So konnten wir den Dialog mit Vertretern aus anderen Verbänden, Politik, Kultur und Wirtschaft fortsetzen. Die Anwesenheit von Repräsentanten der deutschen Minderheiten in den Heimatgebieten ermöglichte einen intensiven Austausch über die jeweiligen Anliegen und festigte somit schon vorhandene Brücken. Die dort angestoßenen Gespräche mit Diplomaten, etwa aus Kasachstan oder Rumänien, leisteten einen Beitrag zur grenzüberschreitenden Verständigung.

 

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bezeichnete ihre erneute Teilnahme am Jahresempfang – die erste in ihrer nunmehr vierten Amtsperiode – gleichermaßen als Tradition wie als persönliches Anliegen. Die Zusicherung, dass der Bund der Vertriebenen auch zukünftig ein offenes Ohr bei der Bundesregierung finden wird, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere kompetente Arbeit wahrgenommen und geschätzt wird. Genau in diesem Sinne habe ich auch das herzliche Kompliment der Bundeskanzlerin zu meiner Berufung zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten verstanden – als Würdigung unseres gemeinsamen Einsatzes auf allen Ebenen.

 

Im Umfeld des Jahresempfanges haben wir eine vielversprechende Debatte darüber begonnen, wie wir diesen Einsatz weiterhin erfolgreich gestalten und in die Zukunft tragen wollen. Es tat gut, einmal mehr die im Bundesausschuss versammelte Vielfalt der Sichtweisen und Ideen in ihrer ganzen Breite zu erleben. Ich freue mich auf die weitere Diskussion der aufgeworfenen Themen und bin gespannt auf die Ergebnisse.

 

Ihr
Dr. Bernd Fabritius